Mobbingprozesse finden oft im Verborgenen statt – in Pausen, unbemerkten Wartezeiten oder zunehmend im digitalen Raum als Cybermobbing. Für pädagogische Fachkräfte ist es oft schwer zu erkennen, wann ein normaler Konflikt endet und systematisches Mobbing beginnt. Diese Fortbildung vermittelt das notwendige Hintergrundwissen, um die subtilen Mechanismen und die Gruppendynamik hinter Mobbing zu verstehen.
Ziel ist es, den Teilnehmenden praxistaugliches Handwerkszeug an die Hand zu geben, damit sie Warnsignale frühzeitig deuten und souverän intervenieren können. Es wird erarbeitet, wie Täter*innen und Opfer aus ihren festgefahrenen Rollenmustern gelöst werden und wie Schule und OGS sich aufstellen müssen, um ein gesundes Lernklima zu fördern. Auch die rechtlichen Grenzen der eigenen Verantwortung werden thematisiert.
Die Fortbildung setzt auf eine bewährte Mischung aus Theorie und Praxis. Durch konkrete Übungen, Filmsequenzen und Fallbeispiele wird Handlungssicherheit trainiert. So lernen Fachkräfte, Grenzen klar zu setzen, Ausgrenzung zu stoppen und den Teamgeist in der Gruppe nachhaltig zu stärken.

