Manche Kinder tragen einen unsichtbaren Rucksack voller Sorgen mit sich: Erfahrungen von Gewalt, Vernachlässigung, Flucht oder instabilen Familienverhältnissen hinterlassen Spuren. Diese Fortbildung richtet sich an Inklusionsassistenzen, OGS-Kräfte und pädagogisches Personal, die hochbelastete Kinder im Alltag begleiten. Ziel ist es, Belastung und Stresssituationen frühzeitig zu erkennen, Hintergründe zu verstehen und Handlungssicherheit für den Umgang damit zu gewinnen.
Zu Beginn werden Belastungsgrade eingeordnet und Faktoren identifiziert, die Kinder und Familien stark beanspruchen. Dabei werden die Teilnehmenden lernen, typische Verhaltensweisen und Kompensationsstrategien hochbelasteter Kinder zu verstehen und die zugrundeliegenden inneren Glaubenssätze zu erkennen. Auch der Umgang mit hochbelasteten Eltern wird beleuchtet, da die Belastung der Kinder oft eng mit den Herausforderungen der Familie verknüpft ist.
Auf dieser Basis vermittelt die Fortbildung praxisnahe Strategien für eine traumasensible und unterstützende Begleitung: von der Gestaltung sicherer Strukturen über Deeskalationstechniken bis hin zu hilfreichen Ritualen und Übergangsstrategien. So wird der Alltag für Kinder verlässlicher und für Fachkräfte sicherer und stressfreier.

