Im pädagogischen Alltag geraten Fachkräfte immer wieder in Situationen, die sich wie ein Kräftemessen anfühlen. Kinder testen Grenzen aus, suchen Orientierung und fordern die Erwachsenen heraus. Oft entsteht dabei ein Spannungsfeld zwischen dem Anspruch, empathisch zu sein und der Notwendigkeit, konsequent zu handeln. Diese Fortbildung zeigt Wege auf, wie das sprichwörtliche Tauziehen beendet werden kann – nicht durch Loslassen, sondern durch eine klare, liebevolle Führung.
Ein zentraler Bestandteil ist die Reflexion der eigenen Haltung: Wo liegen die persönlichen Grenzen und welche „Trigger“ führen zu Stressreaktionen? Im Rahmen der Fortbildung werden Strategien erarbeitet, um Grenzen respektvoll und gewaltfrei zu vermitteln. Ziel ist es, auch in herausfordernden Momenten in Verbindung mit dem Kind zu bleiben, statt in Machtkämpfe zu verfallen.
Die Fortbildung ist stark praxisorientiert angelegt. Durch den Austausch von Fallbeispielen aus dem Berufsalltag und gezielte Übungen gewinnen die Teilnehmenden Sicherheit für schwierige Situationen. So entsteht eine authentische pädagogische Präsenz, die sowohl die Bedürfnisse der Kinder als auch die eigene Integrität im Blick behält.

